Codon wächst mit Knorpelzellen

Das brandenburgische Biotech-Unternehmen Codon blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2010 zurück. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz um 22 Prozent auf 2,145 Millionen Euro (ungeprüft). Auch der Absatz erhöhte sich deutlich um 22 Prozent (ungeprüft). Die Codon AG ist nach eigenen Angaben führend in der Herstellung körpereigener Knorpelzelltransplantate.

Aufgrund hoher Investitionen in zwei klinische Studien wird Codon 2010 zwar voraussichtlich einen Verlust ausweisen. „Die beiden Studien dürften jedoch den Durchbruch für das Unternehmen bedeuten“, sagt der Vorstandsvorsitzende Andreas Baltrusch. Der erfolgreiche Abschluss der klinischen Studien sei Voraussetzung für die europaweite Zulassung des Gelenkproduktes, das jetzt bereits in Deutschland und drei weiteren Ländern angewendet wird. Codon stellt körpereigene Knorpeltransplantate her, die durch Züchtung und Kultivierung von Zellen außerhalb des Körpers (Tissue Engineering) gewonnen und zur Heilung von Gelenken eingesetzt werden. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg bewilligte Codon im Herbst 2010 2,5 Millionen Euro über einen Förderzeitraum bis 2013.